Sehenswertes in Charlottenburg

Sehenswertes in Charlottenburg

Auch wenn Charlottenburg mit seiner Fläche von 10,6 km² nicht übermäßig groß ist, hat der Stadtteil sehr viele Sehenswürdigkeiten.

Museen im Stadtteil
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist vermutlich das Schloss Charlottenburg mit seinem schönen Schlossgarten, dem Neuen Pavillon von Schinkel, der Orangerie, Belvedere und dem Mausoleum. Das Schloss Charlottenburg ist heute als Museum zu besichtigen, hier befinden sich zahlreiche Gemälde, die Wohnung Friedrichs des Großen und das Porzellankabinett.

Ständig wechselnde Sonder- und Kabinettausstellungen sind im Keramik-Museum Berlin zu sehen, welches auch durch seine romantischen Hinterhöfe zu überzeugen weiß.

Das Museum Berggruen zeigt Sammlungen der klassischen Moderne, welche von Heinz Berggruen an die Stadt Berlin verkauft wurden. Die bedeutenden Sammlungen umfassen Werke berühmter Künstler wie Henri Matisse, Paul Klee, Georges Braque und Pablo Picasso.

Das Käthe-Kollwitz-Museum in der Fasanenstraße zeigt in einer ständigen Ausstellung bedeutende Teile des Lebenswerkes der Künstlerin Käthe Kollwitz. Zahlreiche zeichnerische und druckgrafische Werke, 15 Original-Plakate und verschiedene Selbstbildnisse können begutachtet werden. Außerdem finden etwa zweimal im Jahr Sonderausstellungen statt.

Interessante Bauwerke
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wird im Berliner Dialekt als Hohler Zahn bezeichnet und ist auch über die Grenzen Berlins hinaus unter diesem Namen bekannt und war ursprünglich ein Gebäude mit fünf Türmen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde dieses beeindruckende Gebäude am 23. November 1943 durch einen Luftangriff in Brand gesetzt und wurde zunächst dem Verfall überlassen. Die noch stehende Ruine des Hauptturms wurde später bautechnisch gesichert und dient heute als Mahnmal gegen den Krieg.

Auf einem Spaziergang durch den Stadtteil Charlottenburg ist auch ein Besuch des zweitgrößten deutschen Opernhauses, der Deutschen Oper Berlin, zu empfehlen. Sie ist eine der Staatsopern des Landes Berlin und wurde bereits 1912 eröffnet. Das Opernhaus besitzt 1.859 Sitzplätze und pflegt die großen Repertoires von Richard Wagner, Richard Strauss, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi.
Auch das Theater am Kurfürstendamm ist für kulturell interessierte Besucher des Stadtteils einen Abstecher wert. Es handelt sich um ein Privattheater, das 1921 eröffnet und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Die Wiedereröffnung erfolgte 1949 mit Shakespeares „Hamlet“. Zahlreiche bekannte Schauspieler wie beispielsweise Brigitte Mira, Günter Pfitzmann, Jochen Busse, Johanna von Koczian und Walter Plathe waren im Theater am Kurfürstendamm tätig.